Liebe Leser,

zu allererst wünschen wir euch ein frohes neues Jahr 2017! Wir hoffen, dass ihr gut rüber gekommen seid und dass das neue Jahr für euch nur gutes bereithält – viele Stunden auf dem Wasser zum Beispiel!


Im heutigen Beitrag wollen wir einem bisher ungeklärten Mysterium auf den Grund gehen; dem geneigten Leser unseres Blogs wird es schon aufgefallen sein: Wir schreiben hier im Plural. Schon wieder!

Doch wer, außer Martin, steckt hinter MJOS? Finden wir es heraus!

In diesem Sinne: Viel Spaß mit der ersten Auflage unseres Blogs.

Auf bald,

euer MJOS-Team!

About Maik

Dürfen wir vorstellen: Maik Weetendorf, 26 Jahre jung und seit dem 01. August 2016 Teil zwei des MJOS-Teams. Bereits im Alter von 18 Jahren kam Maik nach Fehmarn, fest entschlossen, seine Leidenschaft für das Meer zum Beruf zu machen.

„Dass ich irgendwann mal was mit Booten machen würde war mir eigentlich schon immer klar“, sagt Maik und ergänzt, dass die Wahl des Segelmacherhandwerks dabei am Ende eines langen Entscheidungsprozesses stand. Zwar wurde dem Heiligenhafener die Passion für den Yachtsport gewissermaßen in die Wiege gelegt – seine ersten Schritte machte Maik an Bord der Yachten seines Vaters – wie sich ebenjene Passion jedoch in eine berufliche Zukunft transportieren ließ, dass galt es zunächst herauszufinden.

„Ich habe diverse Praktika in artverwandten Berufen gemacht – etwa bei einem Bootsbauer in Heiligenhafen“, erzählt Maik. Ein Praktikum bei der ebenfalls in Heiligenhafen ansässigen Segelmacherei Oeverdiek&Heinritz brachte dann Gewissheit: Dass soll es sein.

Fragt man Maik danach, was das Segelmacherhandwerk für Ihn so besonders macht, gibt es eine sehr klare Antwort: „Man erschafft etwas für das Boot. Am Ende der eigenen Arbeit steht etwas reales. Wenn ich dann durch den Yachthafen gehe und die Früchte meiner Arbeit auf den Segelyachten betrachten kann, dann macht mich das sehr zufrieden“, so Maik.

Segelmacherei Fehmarn Maik Segelmacher

Doch bevor es soweit war, galt es für den heutigen Gesell zunächst das Handwerk zu erlernen. Von 2007 bis 2010 absolvierte Maik folglich seine Ausbildung bei Donau-Segel auf Fehmarn, „ganz klassisch“, wie er sagt. Sprich: Kein Plotter, kein PC, kein Laminat, dafür: Klassisches Handwerk, mit unendlich viel Liebe zum Detail. Über seine Lehre sagt Maik, dass ihm die das traditionelle Handwerk viel Verständnis für den Aufbau und die Konzeption von Segeln, wie auch für Persenninge und Sprayhoods vermittelt hat. Dass es für den passionierten Regattasegler jedoch damit nicht getan sein konnte, wird jedem klar, der sich mit Maik über das Schnellsegeln unterhält. Seit seinem 15. Lebensjahr ist Maik auf den Regattabahnen in und um Fehmarn zu Hause – sei es an Bord von Sportbooten wie der J/80, großen Cruiser-Racern vom Schlag einer Luffe 43, oder an Bord des zukünftigen MJOS-Teams für den Ostsee-Cup.

„Das Optimieren von Yachten gehört für mich zu einem guten Segelmacher einfach dazu“, findet Maik. Als im vergangenen Sommer eine Stelle bei MJOS frei wird, bewirbt sich Maik und wird genommen. „Für mich war das eine tolle Möglichkeit um mich weiter zu entwickeln“, kommentiert Maik seinen Wechsel zu MJOS. Dass sein Chef dabei kaum älter ist als er selbst, stört ihn nicht. „Uns verbindet eine super Kameradschaft. Wir gehen die Dinge gemeinsam an – sei es in der Werkstatt oder auf dem Wasser.“