Es war ein spannendes. Aufregendes. Unvorhersehbares Jahr. Für mich. Die Segelmacherei. Meiner auf Fehmarn. Ich will es nicht missen. Im Folgenden kommt das „Warum“.

2016: ein tolles Jahr für MJOS

Wer hätte das noch vor einigen Jahren gedacht. Ich sitze nun auf Fehmarn und geniesse den Blick auf die Ostsee am abendlichen Strand und trinke einen Sun-Downer auf der wohl schönsten Insel Deutschlands. Es ist wunderbar, dass ich hier bin. Das hat ganz verschiedene Gründe. Und einer ist mit ganz großer Sicherheit mein Schritt in die Selbständigkeit mit MJOS. Die Segelmacherei in Burgstaaken zu übernehmen war eine Riesenchance und ich habe sie – so gut ich konnte – genutzt. Ich liebe meinen Job und stehe jeden Tag aus Neue voller Motivation im Loft. Ganz passend dazu sind die von mir vertriebenen Oleu-Segel: immer hart am Wind.

Mit dem Start ins Jahr 2016 änderte sich aufgrund meiner Entscheidung nach Fehmarn zu gehen vieles. Ich wollte die übernommene Segelmacherei modernisieren. Ganzheitlich. Im Auftritt, in der Ansprache der Kunden, in der Dienstleistung. Ich hoffe (oder?), es ist mir gelungen. Ich bin zufrieden und schaue mit einem lachenden Auge zurück auf das Jahr. Und obschon ich mich gerade bestens ausruhe, freue ich mich auf das kommende. Auf meine Segler, die mit mir gemeinsam Burgstaaken besiedeln und die Ostsee besegeln.

Kitesurf World Cup Fehmarn

Was so los war auf Fehmarn!

Nachdem wir den Launch meiner Webseite im Januar und somit auch des neuen – obacht, ein cooles Wort – Corporate Designs feierten, ging das Jahr ruckzuck weiter. Es kam der Frühjahrsputz im Loft, die Segler brachten ihr Hab und Gut (keine Sorge, nicht alles) vorbei und wir brachten es auf Vordermann, damit die ersten segelbaren Tage auch genutzt werden konnten. Im Sommer war es dann ohnehin ein Traum auf der Insel zu wohnen. Lange, laue Nächte mit Surfsessions am Abend und einem Sun-Downer mit Blick aufs Meer – traumhaft. Und dazu eine Menge Veranstaltungen in der Nähe: Surffestival im Mai, Kieler Woche im Juni, Kite-Surf World Cup im August…Die Liste könnte man fortführen. Spielt aber nicht so die Rolle. Denn SCHWUPS war der Sommer vorbei. Die Segler kamen im windigen Herbst und brachten nach den letzten Ausfahrten gleich ihre ganzen Boote ins Loft und sagten: „Mach mal!“ Naja, kleiner Scherz am Rande. Jedenfalls: da war die Saison schneller vorbei, als ich MJOS sagen konnte.

„Ich kann die Neue kaum erwarten!!!“

Es geht bald wieder los. Endlich. Aber es wird auch wieder einiges anders. Denn man weiß nie, wie der Wind weht. Im wahrsten Sinne des Wortes. Doch bis dorthin ruhe ich erst einmal noch am anderen Ende der weiten Welt. Geniesse die Sonne. Damit meine Vitamin D Speicher voll und mein Gemüt freudig ist. Ich möchte euch nämlich in der neuen Saison – wie gehabt – mit einem Lächeln begrüßen. Segel nähen können schließlich manche. Aber ein Dauergrinsen dabei!?!? Und auch wenn man jenes manchmal nicht sieht. Eigentlich freue ich mich immer. Denn um eines festzuhalten für die Saison 2016: Fehmarn war und ist die beste Entscheidung gewesen.

Euer Martin von MJOS