Endlich ist die Kälte vorüber, die Sonne kräftiger und der frühlingshafte Wind lässt Wind und Wellen – sowie mein Herz – höher schlagen. Es geht wieder ins und aufs Wasser zum Surfen. Und das nicht mehr frierend. Saugeil!

Surfen im Frühling: Fehmarn in schönster Blüte

Die Sonne steht langsam höher am Himmel und das macht sich bei lauen Temperaturen bemerkbar an der Blumenpracht, die Fehmarn im Frühling schmückt. Ich habe mittlerweile auch die Dunkelheit satt und sehnte mich länger schon nach der warmen Sonne, die auf Fehmarn – so sagt man – mit am häufigsten in ganz Europa scheint. Das liegt an der besonderen Lage zwischen den zwei Wettergebieten Skandinavien und der Ostsee.

Zum Glück scheint aber nicht nur die Sonne, sondern weht der Wind auch kräftig. Zu etwa 30% kommt er dabei aus West im April und zu gleichen Teilen aus Ost. So bietet die Insel mit ihren rundherum liegenden Spots immer perfekte Windbedigungen zum Wind- oder Kitesurfen. Durchschnittlich bläst es mit 12 Knoten ausreichend stark. Auch Wellen kommen gerne an, wenn es denn mal doller weht. Dann ist Zeit für eine Runde Wellenreiten. Das Surferherz wird also mit allem bedient, was es verlangt.

Wer seinen Kite oder sein Segel noch nicht fit für die neue Saison gemacht hat, darf gerne bei MJOS reinschauen. Wir reparieren diese professionell und ganz fix, sodass den ersten Surfsessions nichts im Wege steht. Und gerne erzähle ich euch auch privat, wohin es mich zum Surfen zumeist verschlägt. Damit ihr aber nicht extra zu mir kommen müsst, verrate ich euch auch hier meinen Lieblingsspot.

Mein persönlicher Liebling: der Surfspot am Campingplatz Strukkamphuk

Nicht unweit vom MJOS-Loft in Burgstaaken liegt der Campingplatz Strukkamphuk. Von der Fehmarnsundbrücke bestens zu sehen ist der gleichnamige Leuchtturm. Bei den vorherrschenden Bedingungen im April bläst der Wind entweder Off- oder Onshore. Der Spot ist sehr anfängertauglich, da die ersten 150m als Stehrevier super zum Üben sind. Es entsteht daher auch maximal eine Kabbelwelle. Wer Bock auf größere Brecher hat, muss hinter das Flachrevier fahren und findet hier größere Rampen zum Springen.

Insgesamt ist auf starke Strömung zu achten. Im Sommer baut sich zudem noch eine Thermik auf, die bei Offshore-Wind aus Ost die Windstärke um eine stärker macht. Auch Steine finden sich Richtung Bootsanlage Richtung Süden. Auf Google Maps ist diese Gefahr gut zu sehen. Ansonsten heisst es eigentlich: Viel Spaß beim Surfen. Aber…tja, wäre da nicht das vermeintliche „Aber“. Im Sommer gibt es eine markierte Badezone, die nicht befahren werden darf. Bojen begrenzen dann das Surfrevier. Ausserdem gibt es eine Surfschule, die dort übt. Man kann dann gut weiter Richtung Grab (nächster Spot im Norden) ausweichen. Dort ist man ungestörter.

Und das beste ist natürlich nach der Session, wie ich bereits einmal in einem älteren Beitrag über Surfspots auf Fehmarn beschrieb, die Bar von Basti auf dem Campingplatz. Dort könnt ihr die Sonne bei einem Bier ins Wasser fallen sehen. Aber – erneut ist dieses kleine Wörtchen von prominenter Bedeutung – ist dies nur bei gutem Wetter möglich, da Basti sonst nicht aufmacht. Nähere Infos findet ihr auf der Internetseite des Campingplatzes.

Mit „Aber“ oder ohne: ich freue mich wahnsinnig auf die ersten „warmen“ Sessions und den Sommer. Es geht ja dann immer schneller als gedacht. Und wer weiß, was er dieses Jahr alles für uns bereit hält. Eine Übersicht zu den coolsten Veranstaltungen auf Fehmarn, findet ihr bei uns im NewsbyBlog.

Wenn ihr Anregungen zu Surfspots habt und Tipps, dann immer her damit. Wir freuen uns drauf.

Martin und das gesamte Team von MJOS wünschen einen surfreichen Frühling!