In der Ruhe liegt die Kraft. Das passt wohl. Ich wandere auf verlassenden Wegen. Der Wind pfeift und nur in entfernter Luft meine ich, einen Vogel sein Lied singen zu hören. Noch ist es kalt, doch der Frühling wird bald Einzug halten. Ein Moment der Einsamkeit, um sich auf die Saison zu besinnen. 

Wie einsam Fehmarn im Februar doch istSegel Segeln Segelmacherei Fehmarn Doyle MJOS

Ich bin ja ein sehr geselliger Typ. Somit bin ich in diesem Monat auch nicht im Winterschlaf. Viel eher bemühe ich mich. Mit meinem Team basteln wir an allen Ecken und Kanten, wollen die neue Saison bestens vorbereitet starten. Einsam ist die Insel zur Zeit, aber nicht in aller Ruh. Denn es wird gewerkelt in unserer Werkstatt, der Halle und an neuen Büroräumen. Spannend und zugleich super anstrengend. Aber man weiß ja, wofür man es tut. MJOS möchte sich entwicklen. Startete ich vor gar nicht langer Zeit in dieses Abenteuer, so wird jenes immer mehr zu dem, was ich mir erträumte.

Fehmarn hingegen liegt in der winterlichen Ostsee und wartet genauso wie ich auf die kommenden Touristen der Saison. Im Februar sind die Übernachtungszahlen die geringsten im Jahr. Kaum jemand findet den Weg auf die Sonneninsel, die sich allerdings zur Zeit auch eher Trübsal blasend präsentiert. Das Wasser kalt, der Wind böig und die Straßen leer – das ist Fehmarn im zweiten Monat des Jahres. Schnee haben wir dieses Jahr auch noch nicht gesehen. Schade. Denn taucht die Welt in ein reinweiß, so ist diesem Anblick keineswegs sein Charme abzusprechen.

Zeit zum Planen, zum Denken und Insichgehen

Jede Person auf Fehmarn, die unternehmerisch tätig ist, wird sich im Februar damit beschäftigen, was die neue Saison bringt. Nach Verbesserungen Ausschau halten und sich manches mal auch fragen: Wo will ich eigentlich hin? Auch ich sitze an ruhigen Tagen – nach den weiter oben angesprochenen Arbeiten – und überlege mir, was einmal kommen soll. Wo stehe ich jetzt, Anfang 2017, mit MJOS? Ich bin auf einem super Weg. Mein ganzes Team ist hervorragend und die Arbeit erfüllt mich. Und genau an diesem Punkt sage ich mir:

„So soll es sein!“

So darf es die nächsten Jahre weitergehen. Wenn die Entwicklungen positiv bleiben wie bisher, bin ich mir sicher, dass Fehmarn mich behalten wird. Wäre doch toll. Fehmarn wächst mir ans Herz. Ich bin glücklich und das auch im Februar. Ob dunkel und einsam dar liegend, Fehmarn bietet immer etwas. Und wenn es die vollendete Ruhe, der Sternenhimmel und die leere Weite seiner Landschaft ist. Spaziert man im Dunkel, kann man erst so richtig geniessen. Wenn es einmal heisst: Die Arbeit des Tages ist getan. Kein Telefon klingelt mehr. Kein Segel brauch mehr genäht werden. Dann sammele ich in dieser Einsamkeit die Energie für den nächsten Tag in meiner geliebten Segelmacherei.

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Ein Traum, der in Erfüllung gegangen ist…

Geniesst die Ruhe! Und solltet ihr bereits euer Boot, eure Segel auf die neue Saison vorbereiten lassen wollen, schaut bei mir rein. Burgstaaken 50.

Euer Martin von MJOS.