Liebe Leser und MJOS-Freunde, liebe Segler.

wir grüßen euch von der Hanseboot in Hamburg! Am Samstag haben die Messehallen am Dammtor ihre Pforten geöffnet und das nach 54 Jahren zum letzten Mal. Mit etwas Schwermut blicken wir auf die kommenden Messetage und umso mehr freuen wir uns auf euren Besuch in Hamburg. Ihr findet das MJOS-Team in Halle B5 beim Doyle-Stand oder in Halle B6 beim Bente-Stand.
Beste Grüße und viel Vergnügen mit unserem heutigen Beitrag,

das MJOS-Team!

Segel richtig einwintern

Ihr kennt das alle. Die Saison ist zu Ende. Es ist kalt, das Schiff wird ausgeräumt. Jetzt bloß schnell nach Hause. Die Segel? „Ach, die nehmen wir einfach mit und legen sie in die Garage oder den Keller.“ Hören wir ständig. Doch die Erfahrung lehrt uns: Segel einzuwintern nach dem Motto „Aus den Augen, aus dem Sinn“, rächt sich spätestens im Frühjahr. Wenn die guten Tücher dann nämlich verspakt und modrig ausgepackt werden ist der Frust – verständlicherweise – gross. Was also tun, damit einem im Frühjahr solch unliebsame Überraschungen erspart bleiben?

Feucht durchwischen nicht nur in Pantry und WC

Um diese Frage zu beantworten lohnt es sich, genauer hinzuschauen, was in unserem oben beschriebenen Beispiel falsch gelaufen ist. Werden Segel feucht oder klamm weggestaut, setzt sich die Feuchtigkeit über den Winter fest und beginnt ihr teuflisches Werk. Nicht nur im Tuch selbst, sondern auch an Fittings, Kauschen o.Ä. nagt die Feuchtigkeit und richtet teils großen Schaden an. Insbesondere dann, wenn die feuchten Segel wiederum in einer kalten, feuchten Umgebung eingelagert werden. Insofern raten wir euch dazu, die Segel so trocken wie möglich einzulagern. Hierzu reicht ein sonniger Spätsommertag als Abschlusstörn um ein Mindestmaß an Trockenheit zu gewährleisten. Doch Salzwasser ist ein hinterhältiges Gebräu. Die Salzkristalle in euren Segeln werden durch die Sonne zwar getrocknet, jedoch verschwinden sie nicht. Landen die Segel dann im feuchten Keller zieht das Salz die Feuchtigkeit an. Wer also auf Nummer „Sicher“ gehen will, der reinigt seine Segel Partiell oder in Gänze mit Süßwasser.

Gewartet trocken eingelagert – die bessere Alternative

Es gibt aber noch einen besseren Weg, um euren Segeln ein langes Leben zu ermöglichen: Bringt die teuren und treuen Tücher einfach zu uns. Wir schauen die Segel zum Saisonabschluss in der Loft durch, identifizieren Verschleiß und lagern die Segel danach fachgerecht, trocken und warm ein. Etwaig anstehende Reparaturen erledigen wir selbstredend auch. Unser Lager in der Segelmacherei in Burgstaaken hat ausreichend Kapazität. Wir freuen uns auf euch!